Der Wolf, der verlorene Sohn

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Die Debatte über Wolf und Luchs

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Ja, die Diskussion um zurückkehrende große Beutegreifer wie Wolf und Luchs. Da wird mit Händen und Füßen von einigen Vaterlandsverteidigern opponiert, als ginge es um ihr Leben. Zunächst einmal ist zu bemerken, dass es eh kein Mittel geben wird, ihre Rückkehr zu verhindern. Zum zweiten ist unstrittig, dass sie hierher gehört haben und lediglich zurückkommen. Wenn die Öffentlichkeit das so will, und sie will es ja wohl ganz eindeutig, müssen gerade wir Jäger das unterstützen. Ganz nebenbei sind wir von Gesetz wegen sogar dazu verpflichtet. Natürlich steht es in unserem schönen Land jedem einzelnen und damit auch jedem Jäger zu, während der Debatte um die Rückkehr eventuelle Bedenken zu äußern. Aber ich halte es nicht für zielführend, wenn ein Jäger sich vor eine Kamera stellt und als Grund für seine Ablehnung von Wölfen die „Gefährdung unserer Kinder auf dem Weg zum Christenunterricht“ anführt. Nach dieser Logik dürfte es in ganzen Landstrichen Osteuropas eigentlich keine Kinder mehr geben. Ans wahre Motiv „kann man packen“, wie man bei uns im Sauerland sagt – tatsächlich die Sorge um sinkende Abschüsse. Dazu kann man einiges sagen, aber ein Argument reicht zunächst: Wer die Jagd in Deutschland heute noch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, muss wirklich die letzten 50 Jahre auf dem Mond verbracht haben. Jagd ist reiner Genuss am Leben in der Natur, nichts sonst, und sollte nicht nur an der Größe der Strecke festgemacht werden, so erfreulich und notwendig eine reichhaltige Strecke auch ist.

Und es ist gut, dass das so ist. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass Tiere, ganze Arten stets dann ausgerottet bzw. an den Rand der Ausrottung gebracht werden und wurden, wenn bei der Jagd wirtschaftliche Interessen gleich welcher Art ins Spiel kamen. Und nirgendwo, wo die Jagd nur aus Freude über die damit untrennbar verbundene Lebensweise ausgeübt wird wie bei uns in Deutschland, ist das jemals geschehen, ganz im Gegenteil. Dazu stehe ich, bis man mir das Gegenteil beweist. Bisher ist es noch niemandem gelungen.

Im Mittelalter geschah das durch die prämienhonorierte Anweisung der Landesherren an die damaligen (Berufs-) Jäger, Bär, Wolf, Luchs, Wildkatze, Marder usw. als so genanntes „Raubwild“ auszurotten, um das Nutzvieh ihrer Bauern und damit ihre Steuereinnahmen zu schützen. Und natürlich zum Schutz der prestigeträchtigen, maßlos überhöhten Schalenwildbestände. Bei den weit höheren Schäden, die durch eben diese  vor allem in der Landwirtschaft entstanden, waren die Herrschaften allerdings weit weniger zimperlich. Heute dagegen beobachten wir z. B. die bedenkenlose Wilderei auf Nashörner, nur um völlig durchgebrannte Idioten in Fernost mit angeblich potenzsteigernden Prisen von Nashornpulver zu versorgen, wir sehen das wahllose Abschlachten von Stoßzahnträgern bei den afrikanischen Elefanten, um elfenbeinverliebten Schicki- Micki- Idioten die Schnitzfiguren für den Kaminsims zu verschaffen, und beileibe nicht nur in Fernost; wir sehen das brutale Wildern von Tigern, um fernöstliche Humbug- Medizin zu bedienen. Das alles geschieht, weil es Geld einbringt. Und Geld bringt es dadurch ein, dass Nachfrage besteht, Nachfrage von Menschen, die selbst keinerlei emotionale Beziehung zu den Tieren, der Umwelt haben, die dadurch geschädigt werden.

Der immer wieder als typisch negatives Beispiel hervorgezerrte dekadente Yankee- Jäger, der unbedingt einen starken Elefanten- Bullen schießen will, weil ein neureicher Millionär das einfach mal gemacht haben muss, ist dabei das allerkleinste Übel. Wenn er / sie überhaupt ein Übel ist. Klar, es gibt sie, und schon lange nicht mehr nur aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber man kann dazu stehen, wie man will, es lässt sich nicht abstreiten, dass sie im Gegenzug viel, viel Geld im Land lassen, mit dem die geplagten Bauern für ihre ansonsten existenzgefährdenden Ernteausfälle durch marodierende Elefanten entschädigt werden können; dass, um beim Beispiel der Elefanten zu bleiben,  uralte Bullen sich meist längst aus der Reproduktion ihrer Art verabschiedet haben oder zumindest ihre diesbezügliche Pflicht bereits getan haben. Kurz: Diese Jagd schadet nicht nur nicht, sondern schafft überhaupt erst ein Interesse an der Pflege der vorhandenen Bestände. Denn, zum Mitschreiben, diese Jagd kann strikt kontrolliert werden, und sie wird es auch. Armutsbedingte Wilderei kann nicht kontrolliert werden!  Niemand, es sei denn ein völliger Ignorant, kann sie auch wirklich verurteilen. Es sei denn, er verurteilte damit einen der ganz wesentlichen Gründe der Befreiungskriege in unserem schönen, reichen Deutschland. Aber das wollen wir ja nicht. Natürlich nicht.

Wie war das noch mit dem Zitat, angeblich eines kenianischen Bauern? „Wenn ich satt bin, ist ein Elefant schön. Wenn ich hungrig bin, ist er Fleisch.“

Soweit der Ausflug in die Jagdpolitik und den Naturschutz in Übersee, kommen wir zurück zu den Niederungen unseres Jagdalltags, zu Wölfen und Luchsen. Sollte es durch ihre Rückkehr, und das ist wahrscheinlich, zu Verlusten bei Nutztierhaltern kommen, müssen die eben ausgeglichen werden. Sollten die Jagdstrecken dadurch tatsächlich zurückgehen, müssen sich eben die Pachtpreise ändern, so funktioniert Marktwirtschaft. Einige unserer  Mitjäger sollten ehrlich gesagt froh sein, dass die Abschussmeldungen für z. B. das weibliche Rehwild sie nicht dauernd in Konflikt mit dem achten Gebot bringen. Ich persönlich glaube, dass wir Jäger mit den Jagdgenossen Wolf und Luchs nicht mehr und nicht weniger Jagderfolg haben werden als ohne sie. Und ich gehe fest davon aus, dass wir gesünderes, stärkeres Wild zur Strecke legen werden. Warum ich das glaube? Weil ich in Schweden, im europäischen Russland, in Sibirien, in Rumänien, in den USA gejagt habe, allesamt Länder mit einem respektablen Bestand an Großräubern. Und mit Jagdstrecken, von denen wir bei uns nur träumen können, von der Stärke des Wildes mal ganz abgesehen.

Aber zum Punkt zurück. Eines fällt auf: Die Debatte wird ja eigentlich geführt über Wolf und Luchs. Der Letztere aber, der Schleicher, scheint es geschickter hinzubekommen als sein Genosse; er schleicht sich ganz stiekum, geschickt und unauffällig in unsere Reviere und stiehlt sich damit peu à peu in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Salamitaktik, er hält sich quasi in Feuerlee seines caniden Gegenstücks und vermeidet damit geschickt größere Debatten. Alle Achtung.

Aber der Wolf!! Der ist geradezu ein Paradebeispiel dafür, wie man (in Deutschland!) mit geringstem Aufwand den größtmöglichen Aufruhr verursachen kann.  E i n e  einzige Sichtung bzw. Bestätigung reicht, und es rauscht, nein, es tost der Blätterwald. Und es ist alles dabei, Reaktionen und Argumente von – bis. Hin und hergezerrt wird das arme Tier. Weltuntergangsvisionen hier, Disney- Weichspülerei dort. Schafschlächter, Kindermörder, Geißlein- und Großmutterverschlinger, so hat man ihn über Jahrhunderte in das Bewusstsein der europäischen Menschen gebrannt, gefördert von Kirche und Obrigkeit; er wurde schlechthin zum Sinnbild alles Bösen bis hin zum Wundsein im Schritt. Das scheint sich, zumindest in Deutschland, gründlich geändert zu haben. Heute gilt es zumindest in „Naturschützer“- Kreisen zunehmend als schick, ihn in psychedelisch- pastellfarbenen Bildern vor dem aufgehenden Vollmond abzubilden und über die Couch oder das Ehebett zu hängen, meist heulend natürlich, oft mit Bruder Indianer, allweise, allwissend, der Abgründe alles Seins kundig, mit einem Gesichtsausdruck, „als nähre er sich vom grünen Grase“, um bei Altvater Löns zu bleiben. Und spätestens jetzt kommt Ratlosigkeit auf. Was ist denn wirklich davon zu halten? Wie immer, liegt die Wahrheit wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.

Natürlich greifen Wölfe manchmal Menschen an und töten sie sogar! (http://www.ein-jagdmensch.com/weder-schmusetier-noch-reissende-bestie/) Das kann ernsthaft nicht bestritten werden nach den unzähligen Berichten der Vergangenheit, nach den (wenigen) Vorkommnissen dieser Art aus Gegenden, in denen Wölfe heute noch vorkommen. Aber es gibt sie. Wie den Fall des Studenten Kenton Carnegie, der im November 2005 in Kanada morgens beim Joggen von Wölfen angegriffen und getötet wurde. Im Mai 2010 wurde die Lehrerin Candice Berner im Südwesten Alaskas Opfer eines Wolfsangriffs.

„Nach allen Untersuchungen gibt es in beiden Fällen keine vernünftigen Zweifel daran, dass Wölfe die „Täter“ waren, auch wenn von interessierter Seite immer wieder versucht wird, solche Zweifel zu säen, damit kein Schatten auf den Öko- Heiligen Wolf falle.“  (Eckhard Fuhr, 11. Dez 2012, WELT online, Zahme Tiere oder Bestien?). Oder wie die dokumentierten Fälle aus Weißrussland in den 1990-er Jahren, als zumindest  e i n  Wolfsrudel ganz offensichtlich gezielte Jagd auf Menschen machte.

Wer also bestreitet, dass Wölfe in Einzelfällen!! Menschen angreifen, töten und sogar als Beute fressen, lebt entweder im Wolkenkuckucksheim oder will, aus welchen Gründen auch immer, die Öffentlichkeit belügen. Ich empfehle jedem Interessierten die Lektüre vor allem des Buches von Kurt Kotrschal, „Wolf, Hund, Mensch“ (Brandstätter Verlag, Wien, 2012). Es gibt noch andere sehr gute neuere Veröffentlichungen, beispielsweise die Bücher von Günter Bloch („Der Wolf im Hundepelz“, „Wölfisch für Hundehalter“, Bob Hayes „Wölfe im Yukon“, die Bücher von David Mech). Günter Bloch und seine Mitautoren / innen richten sich eher an den Hundehalter mit ihren Rückschlüssen aus dem beobachtetem Wolfsverhalten und den daraus abgeleiteten Praxistipps an Hundeführer; Bob Hayes und David Mech sind mehr fokussiert auf die Beobachtung, auf das Verhalten des Wildtieres Wolfs.

In Kotrschals „Wolf, Hund, Mensch“ liegt die meines Erachtens beste Zusammenfassung des derzeitigen Wissens über Wölfe und Hunde und ihren Sozialpartner Mensch vor, hoch interessant und aufschlussreich deswegen vor allem für die Hundehalter, die auch der jagdlich- wildbiologische Hintergrund des Themas interessiert. Hier hat ein hochkarätiges Forscherteam diese Beziehung sorgfältig studiert, analysiert und beschrieben. Aus jeder Zeile springt den Leser die Zuneigung der Verfasser zu ihren Studienobjekten an (und wenn ich sage „Studienobjekte“, dann soll die Pluralform eben neben Wolf und Hund auch den Menschen ausdrücklich einbeziehen). Aber in aller Klarheit (s. 121 ff.) werden auch die nicht wenigen tatsächlichen Todesfälle durch Wölfe beschrieben, ohne etwas zu beschönigen; das nenne ich ehrliche Wissenschaft.

Ganz klar wird aber auch herausgestellt, wie verschwindend gering dennoch das „Risiko Wolf“ für jeden Europäer ist, erst recht in Relation gesehen zu den tagtäglichen, von uns völlig  klaglos hingenommenen Lebensrisiken unserer hochtechnisierten Umwelt: Autoverkehr, häusliche Unfälle, Hundeattacken, Sturm, Hochwasser, Terrorismus und der berühmte Todesfall durch den fallenden Dachziegel. Und wie wertvoll, im ideellen Sinn, im Gegenzug das ist, was wir mit dem Wolf, dem Luchs als Rückkehrer in unsere Lebensgemeinschaft „einhandeln“.  E i n  Zitat Kotrschals jedenfalls möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, weil es so treffend den Anspruch des „kultivierten“ europäischen Sofasitzers an alle anderen, nur nicht an sich selbst beschreibt:

„Und es ist letztlich eine ethische Abwägung des Risikos, das Menschen tragen müssen, gegen den Wert des Schutzes der Wölfe. Wir muten den Afrikanern selbstverständlich zu, mit Elefanten und Löwen ihren Lebensraum zu teilen und diese für die gesamte Menschheit zu erhalten, obwohl regelmäßig gar nicht wenige Menschen durch diese wunderbaren Tiere getötet werden. Gleichzeitig fürchten sich die aufgeklärten und gebildeten, leider aber auch sehr selbstbezogenen und egoistischen Europäer vor dem „bösen Wolf“. Der ist zwar viel ungefährlicher, verbreitet aber sehr viel mehr Angst als Elefanten. Das passt schlicht nicht zusammen.“

Soweit das Zitat. Ich persönlich kann mir den Seitenhieb an die vielfältige öffentliche Hysterie auch in Bezug auf andere hochgeputschte vermeintliche Gefahren nicht verkneifen. Und dass ich hier ausführlich auf Kotrschals Buch verweise, hat, das gebe ich zu, auch den Grund, dass er deckungsgleich ist mit meiner, schon lange vor Erscheinen seines Buches hier veröffentlichte Auffassung zu diesem Thema. Die Bestätigung, dass man mit seiner Meinung nicht allein dasteht, tut eben jedem gut.

Zurück zu den Todesfällen durch Wölfe: Diese Fälle waren und sind extrem selten. Gefährlich wurde es in Einzelfällen immer dann, wenn solche Wölfe ihre Erfahrung, nämlich eine wie leichte Beute der Mensch ist, tradieren konnten. Das gab es in den vergangenen Jahrhunderten. Das gibt es laut Kotrschal z. B. heute noch in armen Gegenden von Indien (Uttar Pradesch). Gleichzeitig ist dort eine sehr deutliche, ja fast ausschließliche Konzentration auf Kinder und, in weitem Abstand, auf erwachsene Frauen zu beobachten; Männer werden so gut wie nie Beute. Für uns hat das auf den ersten Blick einen zusätzlich perfiden Beigeschmack. Aber ganz nebenbei bemerkt: Wenn er das bei Hirschen, bei Karibus tut, bewundern wir das als effiziente Jagdtechnik. Kotrschal erklärt das in brutaler Nüchternheit mit der Intelligenz des Rudeljägers Wolf: Er sucht sich stets das leichteste, das schwächste Opfer aus.

Ich ergänze diesen Satz immer mit dem Nebensatz „wenn er die Wahl hat“. Ansonsten stirbt natürlich auch das starke, gesunde Opfer, wenn er schafft, es zu überwältigen. Kein Mensch auch wird ernsthaft glauben, was der Öffentlichkeit von allzu offensichtlich im Lager der Wolfsbefürworter stehenden „Wolfsbeauftragten“ dauernd erklärt wird: Er reiße nur krankes, schwaches Wild. Das kann z. B. bei solitär und territorial lebenden Beutearten nicht greifen, per definitionem schon nicht. Oder glaubt jemand ernsthaft, ein Wolf oder Wolfsrudel würde den begonnenen Angriff auf ein Stück Rehwild in dessen homerange stoppen, wenn es merkt, dass das Opfer jung und gesund ist, und ein Revier weiter ziehen, um einen untergewichtigen, kranken Knopfbock zu suchen? Unter Beweis gestellt hat er jedenfalls bereits jetzt die ausgeprägte Vorliebe für Nutzvieh. Das war von vornherein klar und auch völlig logisch, wenn es auch von interessierter Seite lebhaft – aggressiv abgestritten wurde – sie sind eingegattert, sie sind in der Regel langsamer als Wild und es gibt immer viele auf einem Fleck konzentriert. Der Jagderfolg ist damit gewiss. Dies alles sind Dinge, die man auch mal klar aussprechen soll – weil sie eben auf der Hand liegen und beweisbar sind.

Zurück zu Gefährdung von Menschen – das Ganze ist in Europa und vor allem in diesem Umfang ganz sicher nicht zu befürchten, aber nochmals, Einzelfälle sind nach menschlichem Ermessen einfach nicht auszuschließen. Die Kernfrage ist: Ist die Gesellschaft bereit dazu, mit diesem minimalen statistischen Risiko zu leben, mit der Gegenleistung, dass eine faszinierende Wildart sich wieder zurück meldet? Eine Spezies, die von unseren ganz frühen Altvorderen, den Jägerkulturen, noch geradezu mythisch verehrt wurde, dann aber nach dem Siegeszug von Ackerbau und Viehzucht, vor allem aber mit Beginn des frühen Mittelalters durch jahrhundertelange Propagandafeldzüge zum Inbegriff alles Bösen wurde?

Ich persönlich meine, man sollte. Es gab im Jahr 2011 allein in Deutschland mehr als 3.900 Verkehrstote, und kein Mensch denkt auch nur im Traum daran, Autos abzuschaffen; die Zahl von Verletzungen mit tödlichem Ausgang durch Haushunde liegen mir nicht vor, es gibt sie aber, trotzdem halten wir weiter Hunde; es gibt jedes Jahr Hunderte von tödlichen Unfällen im Haushalt, trotzdem steigen wir weiter auf Trittleitern. Für 3.900 Wolfsopfer, wenn wir also nur die Verkehrsopfer heranziehen, brauchten wir selbst im ungünstigsten Fall wohl viele hundert Jahre. Und wir sollten uns endlich mal bewusst machen, dass es hundertprozentige Sicherheit im Leben nicht geben kann! Je größer nämlich die krampfhaft herbeiregulierte und sowieso nur vermeintliche Sicherheit ist, desto größer sind demgegenüber die Einbußen an Freiheit, an Liberalität, an Lebensqualität. Sicherheit und Freiheit sind dem Wesen nach zwei einander sich ausschließende Rechtsgüter. Sie sind einfach beide nicht zur Gänze gleichzeitig zu haben, denn habe ich von dem einen 100 %, habe ich vom anderen 0 %. Das ist einfach so, auch wenn einige utopistische Meinungsapostel und weltfremde Gutmenschen nicht müde werden, gebetsmühlenartig das Gegenteil zu behaupten. Es ist hier wie überall – das richtige Verhältnis macht´s!! Wir sollten endlich auch lernen, uns unserer alltäglich vorhandenen Risiken klar bewusst zu werden und sie ihrem tatsächlichen Wert gemäß einzuordnen. *

Genauso klar sollte aber auch sein, dass wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen, dass sich buchstäblich alles in jede Richtung hin entwickeln kann – und dass, sollte es Anlass dazu geben, gegen begründeten Widerstand der unmittelbar Betroffenen, also Landbewohner bzw. unmittelbar vom und auf dem Land lebende Menschen wie Bauern, Viehzüchter, Schäfer, es schwierig sein wird, Akzeptanz für den Wolf zu erreichen.

Gerade als Jäger sollten wir es auch mal positiv sehen. Sind irgendwann Wolf und Luchs flächendeckend zurück, die beiden also, von denen man annehmen kann, dass sie sich hier auch halten können, sehe ich z. B. das Dauerproblem unseres Wildes mit streunenden Hunden und Katzen gelöst. Auch das Problem mit den Schappi- verwöhnten Wohlstands- Wauwaus. Von Mutti beim Sonntags- Spaziergang im Tiefschnee von der Leine gelassen (der Hund braucht schließlich auch mal seine Freiheit!), wird hochgemachtes Reh- und Rotwild bis zur völligen Erschöpfung gehetzt. Dann, nachdem ihre letzten Energie- Reserven aufgebraucht sind, dämmern sie in irgendeiner Dickung langsam in den Hungertod. Fifi dagegen wird, wenn er denn dann endlich zu Mami und Papi zurückgefunden hat, abgeliebelt, weil er so folgsam nach einem halbstündigen Ausflug wieder zurückgekommen ist, zu Hause wird das Körbchen vor den warmen Kamin gerückt (war schließlich fies kalt draußen!), Wauwi wird mit reichlich Futter versorgt, und Mami und Papi gönnen sich einen Glühwein. Aus streng ökologischer Produktion natürlich. Die Welt ist schön!!

Ich denke, wir Jäger haben alle schon vergleichbare Situationen erlebt, auch die oft massiven Pöbeleien, die dann erfolgen, wenn wir auf diese Probleme hinweisen. Tenor: „Sie wollen doch nur in Ruhe die armen Tierchen totschießen! Unser Hasso will ja nur mit ihnen spielen, und gucken Sie mal, welchen Spaß die beiden haben! Und überhaupt, lecken Sie mich am A….! Und wenn sie sich nicht schnell vom Acker machen, zeige ich Sie an wegen tätlicher Bedrohung! Wollen mal sehen, wer dann Recht bekommt!“ Man glaubt gar nicht, in welch suboptimale Ausdrucksweisen sogar sonst eigentlich ganz gut erzogene Bundesbürger verfallen, wenn sie Wauwau und auch ihr eigenes Verhalten kritisiert sehen. Noch dazu von der Reizfigur „Jäger“. Und wie sicher sie sich dabei zu fühlen scheinen. Mit gutem Grund: Bei einem eventuellen Verfahren wird er nahezu in jedem Fall Recht zu bekommen. Und wenn man als Jäger bei so etwas auch noch das Pech hat, eine Waffe auf dem Rücken zu haben, was ja schon mal der Fall sein kann, wenn man im Revier ist, dann ist der Tatbestand der „tätlichen Bedrohung mit der Jagdwaffe“ auch noch ganz schnell herbeibezeugt, mit allen damit verbundenen rechtlichen Folgen.

Wie gesagt, auch solche Situationen gehörten dann der Vergangenheit an, denn weder Wolf noch Luchs dulden Nahrungskonkurrenten in ihrem Revier, sie gehen da sehr rigoros vor. Vorbei wäre auch die Zeit, in denen wir Jäger uns kollektiv mit Reinigungseiden exkulpieren müssen für jede in Reviernähe entlaufene Katze, jeden Hund, die/ der vor ein Auto läuft oder auf sonst irgendeine Weise verschwindet. Zugegeben, auch unautorisierte Ausflüge unserer eigenen Vierbeiner sollten dann tunlichst unterbleiben. Vorbei wahrscheinlich auch die Zeit, in der einem selbst aus den verschwiegensten Wildeinständen, zu den unmöglichsten Zeiten und aus den letzten Gebüschen ortsfremde Pilzsammler und Geo- Cacher entgegen gekrochen kommen; zu groß ist bei den meisten unserer zivilisationsverzärtelten Mitbürgern die Angst vorm großen bösen Wolf. Vom Standpunkt der Jäger und unseres Wildes also gesehen, eine Win-win- Situation, wie es neudeutsch so schön heißt. Also, heißen wir sie schon aus diesen Gründen willkommen.

Allerdings sollten wir uns dabei auf eine neue Debatte einstellen: Wie werden Geschädigte entschädigt? Auf die übliche Wildschadensregelung jedenfalls kann sich kein Bauer, kein Schafhalter, kein Hundehalter berufen, wenn seine Lieben gemeuchelt wurden. Zwar ist über kurz oder lang zu erwarten, dass beide dem Jagdrecht unterstellt werden, allein schon aus Kostengründen für den Gesetzgeber, denn damit greift die gesetzlich verordnete Hegepflicht, d. h., ein großer Teil der Lasten wird einmal mehr den Jägern aufgenackt. Aber durch den gleichzeitigen Vollschutz fällt weder Wolf noch Luchs unter die Wildschadens- Ersatzpflicht. Es ist also ausnahmsweise einmal jemand anderer gefragt: Der Staat. Und in diesem Punkt halte ich die derzeit gehandhabte Praxis in unseren schon etablierten „Wolfsgebieten“ für geradezu grotesk. Die Öffentlichkeit will die Wiederansiedlung des Wolfs, aber Schafhalter z. B., denen Tiere gerissen wurden, haben bei aller persönlich empfundenen Wut (so ein Schaf ist nicht nur eine Ziffer, sondern ein Tier, für das man sich verantwortlich fühlt) auch noch ein Riesengedeh, wie man bei uns sagt, um zumindest teilweise den materiellen Schaden ersetzt zu bekommen. In einem Land, das über Nacht mal eben 800 Milliarden € zur Rettung seiner maroden Banken locker machen konnte.

Ganz zum Schluss will ich ausführlich noch einmal Eckhard Fuhr und seinen Artikel aus der WELT vom 11. Dezember 2012 zitieren, weil er mir einfach gut gefallen hat, sauber recherchiert, nüchtern berichtet:

Zitat- Anfang:

In Schweden sind innerhalb von fünf Jahren – 2005 bis 2009 – mehr als 120 Jagdhunde von Wölfen gefressen worden. Das geht einem durch den Kopf, wenn man im Wolfsrevier auf den Hund wartet.

……… 

Doch auch durch regierungsamtliche Broschüren geistert das Bild vom Wolf als für den Menschen unsichtbares Nachtgespenst. Bei den niedersächsischen Wölfen scheint die Neugier die Scheu manchmal zu überwiegen. Es waren jedenfalls die drei Halbwüchsigen des Rudels, die vor einigen Wochen einen Bundeswehrsoldaten auf einem Nachtmarsch hartnäckig verfolgten.

Sie waren nicht aggressiv, ließen sich aber auch nicht verscheuchen. Als der einsame Soldat endlich auf Kameraden stieß, zogen sich die Wölfe zurück. Es gab Krisensitzungen in Munster. Soll man Soldaten im Wolfsgebiet mit scharfer Munition ausstatten? So weit wollte am Ende niemand gehen.

(Niemand weiß aber, s. Kotrschal et alii, wie das Ganze ausgeht, wenn in einer solchen Situation nur einer der Wölfe sich plötzlich, und sei es nur testweise, zum Angriff entschließt; die Regeln gruppendynamischer Prozesse gelten nicht allein für randalierende menschliche Jugendliche und Hormonbolzen. Das dürfte sofort das ganze Rudel mitreißen, und dann, fürchte ich, dann wird´s eng. D. Verf.)

………

Aber die Frage, ob Wölfe für Menschen vielleicht doch gefährlich werden können, lässt sich nach immer häufigeren Wolf- Mensch- Begegnungen nicht mehr einfach als Teil des „Rotkäppchen-Syndroms“ abtun. Auch Naturschutzverbände wie der WWF, die intensiv für die Akzeptanz des Rückkehrers Wolf trommeln, sehen langsam ein, dass man die Frage nach der Gefährlichkeit des Wolfes nicht tabuisieren kann.

……… 

Die seriöseste Datenbasis über Wolfsangriffe auf Menschen bietet der sogenannte Linnell- Report. (auch NINA- Report genannt; d. Verf.) Er wurde 2002 von einem 18-köpfigen Team aus Wildbiologen am Norwegischen Institut für Naturforschung angefertigt. Die Wissenschaftler werteten alle verfügbaren Berichte der letzten 400 Jahre aus Nordamerika, Europa und Asien aus ().

In jüngerer Zeit, zwischen 1950 und 2000, kam es danach in Europa – ohne Russland und Weißrussland– bei einer geschätzten Wolfspopulation von 15.000 Tieren zu 59 Wolfsangriffen auf Menschen. Die meisten, nämlich 38, gingen von tollwütigen Wölfen aus. Fünf endeten tödlich.

……… 

Von den 21 Attacken durch gesunde Wölfe endeten vier tödlich, alle in Spanien, wo sich ein Wolfsrudel in der Nähe einer Geflügelfarm festgesetzt hatte. Hier waren Kinder die Opfer. Gesunde Wölfe können Menschen angreifen, wenn sie in die Enge getrieben werden, ihre Beute oder ihren Nachwuchs verteidigen. 

In seltenen Fällen machen sie aber auch Jagd auf Menschen. So wurden in den Neunzigerjahren des vorigen Jahrhunderts in Weißrussland ein Rentner, ein Holzfäller und ein neunjähriges Mädchen von Wölfen gefressen. Das Mädchen war vom Lehrer bis zum Einbruch der Dunkelheit zum Nachsitzen in der Schule festgehalten und dann auf den Nachhauseweg durch den Wald geschickt worden. Man fand nur noch den Kopf. Sein Vater erschoss daraufhin den Lehrer.

In Indien ist es für Kinder in manchen Gegenden ausgesprochen gefährlich, außerhalb der Dörfer zu spielen. Im Bundesstaat Uttar Pradesch wurden in den letzten 20 Jahren 273 Kinder von Wölfen getötet, was wahrscheinlich damit zusammen hängt, dass in diesen armen, landwirtschaftlich übernutzten Regionen der Bestand an Wildtieren wie auch an Weidetieren gering ist und Wölfe lernen, dass Kinder leichte Beute sind. 

……….. 

In Deutschland verbreiten sich die Wölfe zügig, was zu Recht als großer Erfolg des Artenschutzes gefeiert wird. Als 1990 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR die Jagd auf sie eingestellt wurde und Polen immerhin Schonzeiten einführte, brauchten sie nur ein Jahrzehnt, um alte Lebensräume wieder zu erobern. Was in der naiven Freude über die „Rückkehr der Wildnis“ leicht vergessen wird, ist die Tatsache, dass Wölfe opportunistische Beutegreifer sind. 

Wir wissen noch nicht, wie sich ihr Verhalten entwickelt, wenn vom Menschen für sie keinerlei Gefahr ausgeht. Das hatten wir und die Wölfe nämlich noch nicht. Es gibt keinen Grund, in Wolfsgebieten auf Waldspaziergänge zu verzichten oder Waldkindergärten zu schließen. Aber man darf den neuen alten Nachbarn auch nicht für harmloser halten als er ist. Das Bild vom „bösen Wolf“ ist nicht nur eine Erfindung Schwarzer Pädagogik. In ihm steckt auch historische Erfahrung.

Zitat- Ende

Dem ist, denke ich, nichts hinzuzufügen, was nicht schongesagt wäre. Gehen wir´s  also an. Mit Optimismus und gutem Willen.

Kirchveischede, 5. April 2013

Manfred Nolting

Ein Jagdmensch

*  Ein absolut lesenswertes Buch zu dem Thema: Gerd Gigerenzer, „Risiko“, Bertelsmann 2013

 

 

 

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5 Kommentare zu Der Wolf, der verlorene Sohn

  1. Melanie Schwarze sagt:

    Danke dafür, dass es auch Jäger mit vernünftigen Ansichten gibt!
    Ich kannte bisher leider nur schießwütige Bauern mit Jagdschein, die auch vor Haustieren kein Halt gemacht haben.

  2. Manfred Nolting sagt:

    Hallo, Melanie.

    Danke für den Kommentar. Ich bin immer sehr vorsichtig mit Generalisierungen. „Schießwütige Bauern“ ist eine davon. Die haben schon manchmal Probleme damit, dass andere Leute über ihr Eigentum bestimmen wollen. Hätte ich auch, wenn sich dauernd Fremde in meinem Wohnzimmer breit machen. Und das mit den Haustieren, ich denke, Du meinst z. B. jagende Hauskatzen – das erledigen ja, wie beschrieben, dann sowieso die Wölfe und Luchse. Also sind wir Naturschützer enger beieinander als man gemeinhin glaubt.

  3. Bernhard Trachsel sagt:

    Es stimmt zwar, dass die Jagdtouristen, die ja per definitionem keine richtigen Jäger sind, viel Geld im Land lassen. Dieses verschwindet aber in den Hosentaschen der korrupten Beamten und Farmer und die geplagten Bauern haben in der Regel gar nichts davon. Diese Rechtfertigung für das üble Tun der trophäengeilen Lusttöter wird immer wieder zitiert. Wahr wird sie deswegen nicht. Schade, denn ansonsten enthält Ihr Artikel viel Gescheites.

  4. Manfred Nolting sagt:

    Hallo, Herr Trachsel.

    Leider habe ich erst vorhin Ihren Kommentar gelesen. Zunächst einmal vielen Dank für Ihre Äußerung. Wobei ich meine, dass sie inhaltlich die Dinge nicht ganz korrekt wiedergibt. Wer jemals z. B. in Botswana war und sich die Camps dort angeschaut hat, die qualifiziert ausgebildeten und für die dortigen Verhältnisse ordentlich bezahlten Mitarbeiter der Lodges z. B., der wird nicht abstreiten können, dass die Jagd in diesen Ländern sehr wohl wichtig gerade für die Bevölkerung ist. Und die Leute dort bestätigen das auch ausdrücklich. Natürlich werden die Betreiber der Lodges nicht ihr Geld investieren, ohne ihrerseits Profit zu erwarten; zumindest ich gehe auch ungern nur für Gottes Lohn arbeiten oder investiere mein Geld irgendwo zinslos. Gehen wir einfach mal von den Fakten aus:

    Die Bevölkerung ist nicht in der Lage, ihre Ressourcen, und die bestehen fast ausschließlich aus ihrer Natur, so zu nutzen, dass sie auskömmlich leben davon kann. Was bleibt, sind die Alternativen, entweder in städtische Slums abzuwandern oder zu wildern, um zumindest überleben zu können. Die Art und Weise, wie diese Wilderei betrieben ist, brauche ich nicht zu schildern, das ist hinlänglich bekannt.

    Nun taucht in dieser Situation jemand auf, der eben das hat, was die Bevölkerung und auch der Staat nicht haben, die nötigen finanziellen Mittel eben. Er errichtet unter staatlicher Kontrolle Hotels, Lodges. Zum Betrieb der Anlagen stellt er Menschen aus der ortsansässigen Bevölkerung ein, bildet sie aus und bezahlt sie ordentlich nach den örtlichen Maßstäben. Es werden Foto- Safaris organisiert für die, die einfach nur das Land kennen lernen wollen. Und, natürlich, werden auch ausländische Jäger umworben. Die werden dann auf Jagden geführt, und sie bezahlen ein Heidengeld dafür.

    Für mich persönlich wäre diese geführte Art der Jagd nichts, ich habe lieber mehr „Ellenbogenfreiheit“, also bleibe ich zu Hause. Aber deswegen muss das Ganze ja nicht pro toto schlecht sein, meine ich. Das Ganze in Bausch und Bogen abzuqualifizieren als „trophäengeiles Lusttöten“ halte ich auch nicht für einen entspannten Umgang mit dem Thema.

    Was auch die wenigsten Leute wissen bzw. was sehr gern unterschlagen wird von interessierten Kreisen, die das Bild lieber anders hätten: Die zuständigen Ministerien vor allem in Namibia und Botswana, aber auch in anderen afrikanischen Ländern werden von bestens ausgebildeten, hoch kompetenten und sehr selbstbewussten Frauen und Männern geführt. Die verbitten sich energisch jede von oben herab geführte, schulmeisterliche Kritik an ihrer Arbeit, vor allem, wenn sie von Sofas in Europa aus betrieben wird. Die sind der Meinung, dass sie vor Ort am besten einschätzen können, wie i h r e Wildbestände und i h r e Umwelt bewirtschaftet werden können. Die ehemalige Tourismus- und Umweltministerin von Namibia, Netumbo Nandi-Ndaitwah, hat das damit begründet, dass Afrikaner sich auch nicht in die Jagd- und Ressourcenpolitik der Europäer einmischen. Aber das nur nebenbei.

    Ansonsten freue ich mich, dass Ihnen mein Beitrag über den Wolf gefallen hat. Ich stehe diesbezüglich auch in der Jägerschaft mit meiner Sicht der Dinge bei weitem nicht alleine da. Es ist nur so, dass in jeder Debatte, egal zu welchem Sujet, die jeweiligen Extrempositionen scheinbar automatisch in den Vordergrund geraten mit der Folge, dass sie dann, oft sogar mit Absicht, als Allgemeinposition der jeweiligen Gegenpartei interpretiert werden. Das ist leider so, aber das ist auch der Grund dafür, dass ernsthafte, zielgeführte Auseinandersetzungen mit einem Thema so oft Schiffbruch erleiden.

    So, das war´s. Dafür, dass ich so spät geantwortet habe, ist es ein wenig länger geworden.

    Weidmannsheil,

    Manfred Nolting
    Ein Jagdmensch

  5. Peter Morich sagt:

    „Gelassen läufst“
    Lebensraum bestimmt die Art. Den Lebensraum bestimmt der Mensch. Ein Artenreichtum kennzeichnet einen vitalen Lebensraum. Dazu gehören Pflanzen und Kreaturen auch Wölfe, Luchse, Schalenwild, Insekten, Dornenbüsche…. . In meinen Verständnis gehört dies alles zusammen. Dann ist der Mensch auch in der Lage das eine oder andere zu nutzen ohne die Nachhaltigkeit und damit seine eigene Lebensgrundlage dauerhaft zu schädigen.
    Alles andere ist im o.g. Artikel hervorragend beschrieben.

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