Napublicon

Mal eine Aktion in eigener Sache: Ich unterstütze zur Zeit Jochen Schumacher (www.jadgfunk.de), der zusammen mit Frank Martini die Napublicon (http://napublicon.de/) promotet. Ich halte das für eine gelungene Idee und bin auf jeden Fall mit dabei. Vielleicht gibt´s ja noch weitere Interessierte.

NAPUBLICON 

Konferenzreihe für Naturnutzer startet im September

Köln – Am 19. und 20. September 2015 startet die NAPUBLICON im sauerländischen Hemer. Das Ziel: Regelmäßige „Mitmach-Konferenzen“ für eine bessere Interessenvertretung des ländlichen Raumes, die wie Barcamps organisiert sind.

Weil sie auch von ihr leben, bewahren sie die Natur: die Land- und Forstwirte, Jäger und Angler, Imker, Schäfer und weitere Naturnutzer-Gruppen. Sie versorgen die Bevölkerung mit Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen, betreiben aktiv den Erhalt der Artenvielfalt sowie angewandten Naturschutz und dienen damit sogar der Seuchenprävention. Trotzdem steht jede dieser Gruppen immer öfter am medialen Pranger und wird zunehmend als naturschutzfeindlich wahrgenommen. Verkehrte Welt: Derweil die International Union for Conservation of Nature (IUCN) mit der Formel  ‚use it or loose it‘ die nachhaltige Naturnutzung längst als Basis für Artenvielfalt und Naturerhaltung erkannt hat, ist es in Deutschland genau umgekehrt. Eine Nutzergruppe nach der anderen wird systematisch und wirkungsmächtig aus dem Umfeld der Naturschutz- und Tierrechtsverbände öffentlich diskreditiert.

„Das klappt deswegen so gut, weil die einzelnen Gruppen meist unter sich bleiben“, ist Jochen Schumacher, Initiator der NAPUBLICON, überzeugt. Sein Ziel: Mit dieser ‚Mitmach-Konferenz‘ den im ländlichen Raum Aktiven eine Plattform zur Vernetzung untereinander zu bieten, auch mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Dass gerade aus deren Reihen namhafte Vertreter bereits ihre Teilnahme zugesagt haben, freut den Kölner besonders: “ Die NAPUBLICON wird so zu der Gesprächsplattform für eine verantwortliche Naturnutzung.“

Mit der NAPUBLICON überträgt er ein in vielen anderen Bereichen bereits bewährtes Konferenzformat erstmals auf den ländlichen Raum. Den Teilnehmern der unterschiedlichen Gruppen bietet das übergreifend Gelegenheit, Einzelprojekte vorzustellen und neue zu entwickeln. Von Impulsvorträgen an den Vormittagen inspiriert, sind sie in nachmittäglichen Workshops eingeladen, Ideen für gemeinsame Projekte ihrer schonenden Bewirtschaftung und Freizeitnutzung der Kulturlandschaft zu entwickeln und aufs Gleis zu setzen. Und das auch gruppenübergreifend öffentlich zu kommunizieren – für ein Standing in der Gesellschaft, das ihrer Arbeit für die Allgemeinheit wieder angemessen Rechnung trägt.

Ich würde mich freuen, so viele wie möglich auch mal persönlich zu treffen. Alles Nähere, wie gesagt, unter den o. a. Links.

Wichtig, nochmals: Adressaten sind nicht nur Jäger, sondern alle Naturnutzer: Land- und Forstwirte, Jäger und Angler, Imker, Schäfer und weitere Naturnutzer-Gruppen. Es wird Zeit, dass wir alle uns vernetzen.

Kirchveischede, 20. August 2015

Manfred Nolting

Ein Jagdmensch

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