Voltaire, die Aufklärung und die Umwelt

Voltaire, die Aufklärung und die Umwelt

Man erlebt als Jäger ja so einiges. Mit den Jahren nimmt man´s gelassen. Manchmal aber, manchmal geht es einem dann doch fast durch den Panzer der nachsichtigen Duldsamkeit.

Ich hatte mal wieder so eine Begegnung der dritten Art. Ich meine, jeder von uns kennt die „Experten“: Radau wie im Westfalenstadion, der Buffi vergnügt sich im Beritt, jiff-jiff-jiff, großer Auftritt, Riesenszene, in der Sache völlige Ahnungslosigkeit, aber ganz großes Sendungsbewusstsein: „Was wollen Sie, ich bin im NABU ……“  Was soll man da noch sagen? Da kann man nur noch einknicken vor soviel eingefordertem Respekt und erspendetem Sachverstand. Fest steht: Diskurs ist zwecklos, mangels Masse.

Der große Aufklärer Voltaire hat mal gesagt:

„Nichts ist gesellschaftlich erfolgreicher als Dummheit, gepaart mit guten Manieren.“

Er war ein kluger Mensch, der Voltaire. Und Dummheit schien ihm wohl das Grundsubstrat für gesellschaftlichen Erfolg zu sein, darauf lässt die Reihenfolge schließen. Was er sich damals aber wohl nie hätte träumen lassen: Die Nebenqualifikation „gute Manieren“ hat sich überlebt. Völlig obsolet.

Heute reicht  „Ich bin im NABU“.

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Kirchveischede, 8. Januar 2016

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Manfred Nolting

Ein Jagdmensch

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Ein Kommentar zu Voltaire, die Aufklärung und die Umwelt

  1. Joachim Orbach sagt:

    Man kann Ihrem Beitrag nur zustimmen. Hoffentlich tun das auch noch viele andere Bürger.

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